Samstag, 10. März 2012

Jerseystreik - Tarifverhandlungen vorerst gescheitert

Nach Lokführer und Kita bin ich jetzt wieder von einem Streik betroffen. Meine Nähmaschine ist in Streik getreten. Grund: Unzumutbare Materialzuführung.
Hatte es mir so schon ausgemalt: ein Jerseyshirt für Morkel sollte es werden. Im Kopf wars schon komplett fertig, als ich mich mit meinen Zuschnitten an mein Nähschätzchen setzte.
Und was war: Na nüscht. Meine Maschine hat sich schlicht geweigert. Ober- und Unterfaden kamen nicht zusammen. Trotz mehrerer Ansatzverhandlungen konnte am Ende keine Einigung erzielt werden. Maschinchen legte mit sofortiger Wirkung ihre Arbeit nieder. Streik - auf unbestimmte Zeit.
Aber wie ist das so in der freien Marktwirtschaft: Fällt eine Arbeitskraft aus, steht schon die nächste parat, die weit weniger zickt. So auch in meinem Fall. Im dunklen Kabäuschen haust nämlich ein Schnäppchenschätzchen, das ich momentan für einen lieben Menschen "einfahre". Und was ist? Dieses Maschinchen hat meine Forderungen ohne Murren akzeptiert. Und Voila: Ich hab mein gewünschtes Jerseyteil fertig - und hab nicht einmal ein schlechtes Gewissen.


Hier die Streikbrecherin (oder wie ich sie nenne: Meine Rettung vor einem übellaunigen Abend.)

1 Kommentar:

  1. Sei froh, dass sich die beiden Maschinchen nicht verbrothert haben!! :-D Ich hoffe, dass die 'gute' es sich nochmal überlegt und Dich noch mehr so kuhle Sterneshirts nähen lässt!!! (c:

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