Montag, 5. März 2012

Stil war gestern

Seit einigen Jahren bin ich Fan der guten alten Hollywood-Musicals. Wenn Fred Astaire seine Ginger übers Parkett schleudert und Gene Kelly die Hacken in den Teer haut und dabei so herzzerreißend ins Micro säuselt. Und alle so geschniegelt und gebügelt. Hach, da krieg ich glasige Augen und meinen Lippen entfleucht ein verzücktes "Mmmmh".
Sicher alles nur Illusion. Aber was für ne schöne. Damals steckte das Fernsehen noch in den Kinderschuhen und Filmen merkte man an, dass sie mit Leidenschaft gedreht wurden. Heute ist der Fernseher in vielen Haushalten ein Familienmitglied, das in den gesamten Tagesplan aufgenommen wird. Höher, schneller, weiter - heißt die Devise. Oder anders ausgedrückt: Schockierender, dramatischer und kurzlebiger. Das Fernsehen ist ganz auf unsere hektische Welt ausgerichtet. Die Droge "Flimmerkiste" - du kriegst einen Kick, der kurz anhält und dich befriedigt. Aber nachher fühlst du dich hundeelend.
Aber zurück zum alten Hollywood und dem Grund, warum ich darüber grad kurz philosopiert habe: Eigentlich wollte ich nur Knöpfe und nen Reißverschluss kaufen und was hab ich da entdeckt?

Meine neue Bibel und ein Hoffnungsschimmer, dass noch nicht alles den Bach runtergeht (c:



20 Modelle berühmter Frauen zum Nachschneidern. Juuchz. Und oben drauf prangt meine persönliche Stilikone überhaupt. Gute Bilanz: 18 Modelle wollen von mir nachgeschneidert werden (allein Twiggy is mir n bisschen zu kurz und Rita Hayworth n bisschen zu Old-Fashioned).

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