Donnerstag, 26. April 2012

Autoteppich to go

Wer mit Kindern verreist, braucht viel Gepäck. Selbst bei Tagesausflügen muss so einiges mit. Wenn man einen kinderlosen Haushalt besucht, ist es vor allem Spielzeug, damit sich der Nachwuchs nicht an Onkel Erwins Zinnsoldatensammlung oder Tante Friedas Keramik-Schwan-Ensemble vergreift.
Da Morkel ein Autofan ist, kam mir die Idee eines "Autoteppichs To Go". Den Entwurf auf Papier habe ich nun in Stoff gebannt. Der Teppich ist etwas größer als A3. Voila.
Es gibt viele Straßen, auf denen die Autos herumkurven können.
3 Highlights hab ich eingebaut.
Highlight Nr. 1: Die Tankstelle. Der Zapfschlauch ist ein Schnürsenkel. Dafür musste ein Teil meiner beigen Turnschuhe (schrecklich scheußlich, liegen aber trotzdem noch im Schrank) dran glauben.
Highlight Nr. 2: Ein Postkasten. Der Brief ist an einem Bändchen befestigt.
Highlight Nr. 3: Der Tunnel. Als Stabilisierung dient Plastik einer Dokumentenmappe. Und er lässt sich per Knopf flach machen. Denn ...
... er wird zusammengefaltet transportabel. Dazu habe ich noch Griffe befestigt. In der kleinen blauen Tasche finden die Autos Platz.

Morkel gefällt sein "Autoteppich to go" außerordentlich. Freut mich natürlich, war ja auch n bisschen Fisselarbeit. Er wollte auch gleich die Lok umdrehen. "Schatz, geht leider nicht, die ist festgenäht." Mmmh - beim nächsten Teppich werde ich mir für das Problem eine Lösung überlegen.



Montag, 23. April 2012

Neues Leben für XXL-Teil

Vor kurzem hatte ich 2 recycelte T-Shirts gepostet. Jetzt nun der Jogginganzug für Morkel aus einem XXL Pullover.


Die Hose entstand aus den Ärmeln. Die hab ich oben abgeschnitten und dann einen Schritt genäht (habe eine andere Hose als Vorlage genommen). Oben wie unten ist ein Bündchen (oben hab ich noch zusätzlich ein Gummi eingezogen). Die ist so schön pumpig durch die Büdchen.
Leider haben auch XXL-Pullover ihre Grenzen. Für die Ärmel vom Anzug hats nicht gereicht, so dass ich auf gekauften Sweatshirtshoff in schwarz zurückgreifen musste. Ich finde es letztlich besser. So wirkt das ganze dynamischer und erinnert leicht an ne College-Jacke. Der Schnitt der Jacke ist übrigens von Farbenmix.
Muss sagen, in dem Jogginganzug sieht Morkel wesentlich besser aus als mein Bester seinerzeit in dem XXL-Pullover.

Sonntag, 22. April 2012

Zimtunfall

Kochen und Quatschen ist eine schlechte Kombination - zumindest bei mir. Auch wenn ich mich oft - ganz Frau - mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen kann, beim Kochen klappts nicht. Und so habe ich beim Zucchini-Kartoffel-Gratin doch glatt das Muskat mit dem Zimt verwechselt. Als dann das Ganze im Ofen vor sich hin garte, machte sich ein zarter Zimtduft im Haus breit. Mein Bester hatte schon überlegt, spontan zum goldenen M zu fahren.
Als das Zimt-Gratin dann fertig war, wars letztlich nicht so schlimm. Gottseidank riecht Zimt stärker als es schmeckt. Andererseits hatte ich schon gehofft, per Zufall was sensationell Leckeres zu schaffen. Ich habs mir schon vorgestellt: Lafer & Co kochen das "Original Ollewetter Zimt-Kartoffel-Zucchini-Gratin". Aber NÖÖÖ - spektakulär ist anders. Muss ich wohl noch weiter Küchenschusselei betreiben.
Hier das Bild zum Text nebst neuem Quiltbuch. Ach ja, so ein Quilt steht auch auf meiner To-Do-Liste. Dank Buch ist er weiter hochgerutscht, befindet sich aber immernoch auf Platz 7.364.

Mittwoch, 18. April 2012

Herzensangelegenheiten

Wie ihr auf meinem Blog seht, bin ich Mitglied der Nähpiraten. Keine Angst, wir sind nicht gefährlich, wir stehlen und plündern nicht. Vielmehr entern wir die Welt mit unserer Kreativität. Als kleine, feine Nähmeute treffen wir uns mehr oder weniger regelmäßig, um zu nähen, uns auszutauschen und - ganz ehrlich, wir sind Frauen - natürlich auch zum Schnattern.
Unser letztes Treffen würde ich unter das Thema "Herzensangelegenheiten" packen. Wir haben Herzkissen genäht. Nicht zu Dekozwecken, sondern für Brustkrebspatientinnen.



Das Kissen können die frisch operierten Frauen unter die Axeln klemmen, es lindert die OP-Schmerzen. Aber es ist mehr als das auch eine Gewissheit für die Betroffenen, dass es viele um sie herum gibt, die ihnen Kraft und Mut geben wollen. Und das obwohl sie sie nicht kennen.
Unsere ersten Kissen, in die wir auch unsere Herzen mit eingenäht haben, wollen wir Frauen in einer Berliner Klinik geben. Selbstverständlich unentgeldlich.
Und da wir das Projekt so toll finden, planen wir schon weitere Initiativen.
Es gibt deutschlandweit bereits eine Vielzahl von Blogs, die sich an dieser Intiative beteiligen. Wer auch seine Nähmaschine für einen guten Zweck einsetzen will. Nähere Infos und eine Schnittvorlage findet ihr zum Beispiel hier.

MMM - Rock n Roll Rock

Als Fan der 50er habe ich mir nun endlich einen Tellerrock mit passendem Petticoat genäht. Am Anfang stand die Idee und der fehlende Pünktchenstoff. Och Nö!!! Nach dem Stöbern in meinem Stoffberg fiel mir ein beiger Karo in die Hände. Der fristete schon länger dort sein Dasein. Eigentlich wollte ich ihn schon mangels Einsatzmöglichkeiten entsorgen, aber dann hatte ich eine Vision - eine Tellerrock-Version in Karo gewissermaßen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Jetzt fällts mir auf: Auf dem Bild siehts nicht danach aus. Ich hab tatsächlich 2 Beine - Storchenbeine zwar, aber es sind definitiv 2
Den Petticoat habe ich mir zusammengebastelt. Da der Rock nicht extrem abstehen sollte, habe ich auf den obligatorischen Tüll verzichtet und statt dessen Organza genommen.

2-lagig in Falten gelegt und mit Satinband als Abschluss passts ganz gut. Bin so begeistert von meinem Tellerock, dass er mich beim Shopping am Wochenende dazu verleitet hat, nur Sachen im Fifties-Style zu shoppen. Ich bin jetzt stolzer Besitzer von 2 Karoblusen, einem Stiftrock (voll das Schnäppchen für 10 Euro), einer tuffeligen Pünktchenbluse und einem Pünktchenschal.
Ach ja, und der obligatorische Pünktchenstoff für den nächsten Tellerrock wartet im Schrank auf die Verarbeitung. Rock 'n' Roll, Baby!!!



Noch mehr schicke Stücke zum Me Made Mittwoch gibt es wie immer hier.

Sonntag, 15. April 2012

Leiden für die Kunst

Ich bin so ein Gelegenheitsstricker. Mal packt es mich und dann klackere ich Monate an einem Teil herum. So gings mir auch beim Plan, Socken selber zu stricken. Angefangen hatte ich damit letzten Herbst und wollte sie Weihnachten fertig kriegen. Aber wie das so ist kommen 2000 und 1 Projekte dazwischen. Letzte Woche hatte ich sie dann doch fertig und dachte schon ich brauch sie nicht. Bei der momentanen Wetterlage habe ich mir  die Teile heute gegriffen und es mir mit einer Tasse Tee gemütlich gemacht.



Die Socken sollten ursprünglich mal ein Geschenk sein. Aber wenn ich die so betrachte, muss ich noch etwas (mehr) üben. Es sei den, ich lerne spontan jemanden kennen, der 2 Schuhgrößen Unterschied hat zwischen seinem linken und seinem rechten Fuß.

Zum Abschluss noch der Grund, warum dieser Post den Namen trägt:Das Fotoshooting hat mir ne nette kleine Brandblase eingebracht.

Sonntag, 8. April 2012

Posemukkeler Möhrenblatt berichtet:

Geheimer Osterbastelring aufgeflogen
SBA lässt Nest hochgehen

Ein Agent der SBA - Secret Bunny Agency hat eine geheime Osterbastelaktion aufgedeckt. Ein Bild wurde dem Posemukkeler Möhrenblatt zugespielt.


Laut Insiderberichten, die unserer Zeitung vorliegen, hat eine gewisse Frau O. (Name der Redaktion bekannt) im großen Stil Osterbasteleien durchgeführt. Zum Schluss hat sie noch versucht, den Konsequenzen zu entgehen, indem sie die Bastelware versteckt hatte. Nur cleveren Nachwuchskräften der SBA ist es zu verdanken, dass die Verstecke schnell aufgestöbert werden konnten.
Es gibt gewisse Nahtstellen zu einer Bastelquelle.

Donnerstag, 5. April 2012

Eine 2. Chance

Ich bin immer begeistert, wenn man aus alten Dingen etwas Neues schaffen kann. Zu diesem Zweck habe ich in meinem kleinen Kämmerchen einen riesigen Berg Altkleidung. Bei jedem Schrankausmisten gibt es 3 Hucken (Haufen): einer für Recycling-Projekte, einer als Spende und einer für die Tonne. Im Laufe der Zeit hat sich mein Recycling-Stoff-Depot zusehens vergrößert - und platzt aus allen Nähten!!!. Zeit also, nach der Devise zu arbeiten "Aus alt mach neu". Passt ja auch irgendwie zum Frühling.
Mein erstes Projekt unter diesem Motto stelle ich hier vor: Shirts für Morkel aus alten unfreiwillig Bauchfrei-gewordenen Shirts von mir (ganz ehrlich vor 10 Jahren wärs noch gegangen).



Das nächste Projekt ist schon in Arbeit: ein Jogginganzug aus einem überdimensional großen (zum Glück)Pullover. Dazu später mehr.

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