Freitag, 15. Juni 2012

Ich näh mir nen Wolf - ähh Quilt

Mein letzter Post hats angekündigt: Ich nähe gerade einen Quilt. Und da ich es hasse, Dinge liegen zu lassen, kam mir mein Virus gerade so gar nicht recht. Ein großer Berg Taschentücher, Halstabletten und Wohlfühltees standen die letzten Tage zwischen mir und meinem Großprojekt. Und es schien ständig zu rufen: "Mach weiter, mach weiter". Von mir kam als Antwort ein müdes Schnief und Schnupf und ein noch tieferes In-die-Kissen-gekuschel. Jetzt tritt der Hatschivirus den Rückzug an und macht den Weg frei für einen ganz anderen - den Nähvirus. Den kenn ich schon und weiß was ich da machen muss - Handwerkszeug schnappen und loslegen.
Mein Quilt wartet auf seine Vollendung und den gloreichen Einzug in Mokels heilige Bauklotz- und Platikbaggerhallen.
Es ist mein erster Quilt. Naja rein technisch nicht so ganz. Da liegt so ein quadratisch-praktisch und eigentlich ganz gutes Ding in gelb-grün auf unserem Wohnzimmersofa. Das hab ich vor Jahren genäht. Damals noch unter der Begrifflichkeit "Decke aus Stoffresten" und ohne Beachtung der offiziellen Quiltnäh- und -zuschneidregeln. Es gab nur eine Vorgabe: die Decke sollte möglichst nur zweifarbig und aus möglichst großen Quadraten bestehen - damit ich nicht so viel Arbeit habe.
Mein aktueller Quilt läuft auch unter der offiziellen Begrifflichkeit "Quilt" - also auch mit möglichst vielen Farben, möglichst kleinen Quadraten und möglichst viel Arbeit.
Dazu habe ich mir eine Vorlage aus meinem aktuellen Lieblingsquiltbuch Hier ausgesucht(Ist allerdings auch das einzige, das ich habe. Aber hätte ich mehrere, wär das bestimmt mein Liebstes).
Da es für Morkel ist, habe ich mir als Hauptfarben Blau- und Grüntöne und als Kontrast Rot ausgesucht. Die nächsten Posts werde ich beschreiben, wie es mit meinem Projekt so voran geht und welche Tücken es so gibt. Die hab ich nämlich schon entdeckt.

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