Samstag, 28. Juli 2012

Leseecke im Kinderzimmer

Nachdem Morkel ein größeres Bett bekommen hat, haben wir die kleine Kinderbettmatratze in die Leseecke gelegt. Auf den Boden! Hat mich gestört! Zumal ich als Mutti mit meinen alten Knochen (hüstel) mich immer halb abmühen musste. Grins.
So kam mir die Idee eines Bettkastens. Dabei wollte ich unser handwerkliches Geschick aber nicht überstrapazieren (im Dachgeschoss steht ein selbstgebauter Tisch - Gemeinschaftsprojekt von meinem Mann und mir - der etwas gewöhnungsbedürftig ist). Also gings in den gelb-blauen Möbelmarkt (ach den lieb ich, aber wer nicht !!!) Vorgabe war, der Bettkasten sollte nicht so hoch sein, damit Morkel bequem herunter- und hinaufklettern konnte. Oder, wie wir mittlerweile wissen, herunterspingen kann, ohne sich sämtliche Knochen zu brechen. Stauraum wäre auch nicht schlecht. Und noch dazu musste es in die 120 Meter breite Nische passen. Bei einem Möbelstück, das offiziell als Wandregal ausgeschrieben war, blieb ich hängen. Sehr stabil und auch noch in den Maßen 120 x 60 cm x 30 cm. Der Preis stimmte auch, also ab damit in den Einkaufswagen zu dem ein oder anderem Teil, an dem man beim Schweden nicht vorbeikommt.
Mein Bester wurde am nächsten Tag in den Baumarkt geschickt, um die passenden Bretter für die Abdeckung zu besorgen. Und auch hier kam man uns entgegen. Da lagen doch glatt Bretter von 120 x 30 cm im Regal. 2 Bretter und 2 Scharniere wurden eingepackt.
Später präsentierte mein Bester mir den selbstgemachten Bettkasten. Und Morkel hat ganz stolz verkündet: "Ich hab auch mitgeholfen. Ich hab eine Schraube angefasst."
Ich finds toll. Das Regal liegt mit der Rückwand auf dem Boden, Obenauf wurden die Bretter (verbunden mit Scharnieren) gelegt und eins am Bettkasten befestigt. Das andere lässt sich aufklappen. Stauraum! Seeeehr wichtig!

Beseelt von unserem Selbstmachprojekt hab ich gleich Bauanleitungen für einen Spieltisch und einen Bollerwagen aufgestöbert und meinem Mann vor die Nase gehalten. Er hat die Augen verdreht. Mittlerweile kennt er mich und meine fixen Ideen, die meist auch fix umgesetzt werden müssen, schon.



Friedhelm gefällts auch!

Montag, 23. Juli 2012

Durch die Linse

Neben dem Nähen ist Fotografieren eine echte Leidenschaft von mir, die ich in letzter Zeit sträflich vernachlässigt habe. Ich bin einst häufiger mit der Kamera losgezogen und habe die Welt durch die Linse betrachtet. Ich war immerwieder fasziniert, wie sich Dinge verändern, wenn man sie durch einen anderen (Kamera)winkel betrachtet. Wie Nebensächliches zur Hauptsache, wie Unscheinbares zum Mittelpunkt wird.

Hier sind mal ein paar Schnappschüsse aus meinem Archiv, die mir sehr gut gefallen:





Sonntag, 15. Juli 2012

Morkels Quilt

Geschafft geschafft geschafft. Ich mach 3 Kreuze: xxx
Morkels Quilt ist endlich fertig und ich freu mich wie Bolle. Er ist so wie ich mir vorgestellt habe. Letztlich hats nicht Monate, sondern ca 3 Wochen abends (aber nicht jeden Tag) gebraucht. Die Einfassung habe ich auch per Hand genäht. Wenn schon denn schon. Sieht einfach schöner aus.



Als ich meinem Besten stolz das Ende von Morkels Quilt verkündete und vorwarnte, in Zukunft noch weitere zu machen, hörte ich von ihm nur ein "Oh Gott". Kein Wunder, hatte er mich doch die letzten Wochen in Stoffballen gehüllt und wild Nadelschwingend vorgefunden. Aber die Nächsten werden mal mit der Maschine gequiltet - so jedenfalls der Plan.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Abgestempelt

Morkel liebt Stempeln. Nun kann man viele viele für mehr oder weniger mehr Geld kaufen. Oder, man macht sie selbst. Aus Moosgummi beispielsweise. Und man muss dafür nicht mal ein Bastelexperte sein.



Für die Moosgummistempel in Form von Giraffe, Rakete und Bus habe ich vorgestanzte Moosgummi-Teile verwendet. Die gibts im Laden schon für nen Appel und n Ei - eine ganze Tüte voll. Als Trägermaterial hab ich mich in Morkels großer Bausteinkiste bedient - ich denke, er wird sie nicht vermissen. Zumal sie in anderer Form in seinem Zimmer wieder auftauchen.
Eine leichte und echt preisgünstige Idee - neue Stempel zu machen. Und Morkel freuts.

Übrigens: Eigentlich wollte ich ein schwedisches Rezept posten namens "Fliegender Jakob". Das hab ich ausprobiert, obwohl 's seltsam klang: Grillhähnchen, Banane, Sahne, Chillisauce, gehackte Nüsse und Schinkenwürfel im Ofen überbacken. Nun ja, es klang nicht nur seltsam, es schmeckte auch seltsam und sah seltsam aus. Das wollte ich euch dann doch nicht zumuten.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Achtung Männerzone!

Selbstgenähte Geschenke für Männer sind echt schwierig. Vor allem, da alle Männer - zumindest die ich kenne - nicht auf Rüschi-Plüschi stehen. Dekogeschenke kommen bei Mann wahrscheinlich genauso gut an wie bei Frau Staubsaugerbeutel zum Geburtstag. Nun hat so ein Anti-Rüschi-Plüschi-Vertreter Geburtstag. Und da ich mir vorgenommen habe, möglichst viel Selbstgemachtes zu verschenken, hieß es grübeln. Im Hinterstübchen meines Gehirns habe ich etwas hervorgekramt, was ich irgendwo mal gesehen habe: ein Männerkissen.
Stoff war schnell ausgesucht, Schnitt schnell erstellt, mittelschnell genäht. Da ist es!



Praktisch praktisch. Auf der Couch gemütlich machen, ins Kissen greifen und schon hat Mann, was er so für einen gemütlichen DVD-Abend braucht.

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