Dienstag, 30. April 2013

Von der Obst- zur Schlafkiste

Nachdem Morkel lange Zeit keinen Plüschtierfable hatte, will er seit neuestem Gesellschaft in der Schlafkoje - richtig viel Gesellschaft um genau zu sein. Wenn es nach ihm ginge, dürften sämtliche Plüschgenossen in seinem Bett übernachten. Damit wird's aber nicht nur eng, Mama hat auch Probleme vor lauter Plüschgesichtern das Morkelgesicht zu erkennen. Ein Ausweichschlaflager für Plüschis musste also her. Kaufen wollt ich keins. Als der Gemüsemann mit unserer Wochenration Vitamine vor der Tür stand, kam mir die Idee:
Warum nicht die Obstkiste zur Schlafkiste umbauen? Gesagt, getan!

Holzkiste glattschmirgeln
 Passenden Schaumstoff zuschneiden.
Holzkiste weiß lackieren (wegen des blau-roten Motivs benötigte das Kistchen mehrere Anstriche.
Dann das Polster mit Stoff beziehen. Und Kongo darf Probeliegen.
 
Jetzt fehlen nur noch Kissen und Decke ... 
 
So, ich geh mir jetzt die anderen tollen Dienstagsprojekte hier und hier anschauen.

Mittwoch, 24. April 2013

Frühlings-Raffirock

Zum Raffirock gibt's jetzt eine frühlingstaugliche Version. Mit frühlingsgrün oben, kleinen feinen Blümchen unten - und käseweißen Winterbeine (c: ganz unten.


Bei der Frühlingsvariante hab ich gleich mal die Gelegenheit genutzt, meine Anleitung etwas zu überarbeiten.

Also: Hier geht's lang zur Anleitung für den Raffirock.

 


Genießt die Frühlingssonne. Und falls ihr den Raffirock nachnäht, freue ich mich auf eure Erfahrungen und Ergebnisse:  ollewetter@freenet.de.

Ich schau mal, welches Mädel heute auch mit Frühlingsoutfit unterwegs ist, hier.

Schnitt: eigener Entwurf
Stoff: Blümchen-Baumwolle, Rippjersey (beides Outlet), grünes Baumwolleinen (Stoff&Stil)

Dienstag, 23. April 2013

Die Nähpiraten sind wieder los

Sämtliche Nähpiraten haben den Quarantäne-Hafen verlassen !!!


Die Schmusepüppis haben endlich Haare, nur etwas nackig sind sie noch.

Hier gibt's Impressionen vom Nähpiraten-Treffen.

Montag, 22. April 2013

MoMüMMo: Michelmütze

Heute ist wieder Morkels-Mützen-Montag. Zur Feier des Tages hat Morkel seine Michelmütze auf.

 
Als ich den Schnitt bei Fräulein Otten gesehen habe, war ich gleich verliebt. Besonders neckisch finde ich die Tatsache, dass man trotz Schirmmütze die Ohren bedeckt hat. Ein Einsatz aus Rippjersey macht's möglich. Echt genial durchdacht.


Bei der Anleitung hab ich mich an der ein oder anderen Stelle schwer getan. Besonders wie man Obermütze und Rippjersey miteinander verbindet. Aber einmal probiert, einmal kapiert - und es funktioniert.

Die Stickerei habe ich mit meiner Nähminna aufs Mützchen gebracht.

Erkennt ihr die Ironie auf dem Bild: Apfelmotto auf der Mütze und Morkel isst nen Lolli.

Schnitt: Fräulein Otten "Michelmütze"
Stoff: braune Fischgrätmuster-Baumwolle, schwarzer Rippjersey (beides Stoffoutlet)


Freitag, 19. April 2013

Raffirock und seine Freunde

Wisst Ihr warum, ich es liebe, zu bloggen. Weil man dabei ganz ganz liebe Leute kennenlernt, die genauso nähverrückt sind wie man selber. Ihnen muss man nicht erklären, warum man jetzt wütend ist, wenn man falsch zugeschnitten hat, die Nadel abbricht oder das fertig genähte Teil dann doch nicht passt. Sie verstehen das. Und sie geben ganz liebes Feedback. So habe ich mich riesig gefreut, von Clara zu hören, dass sie meinen Raffirock nachgenäht hat und er ihr sehr gefällt.
Hier schaut mal, das Ergebnis ist doch toll geworden, oder!?


Clara war auch so lieb und hat ein paar Verbesserungsvorschläge für die Raffirock-Anleitung gegeben. Die werde ich die überarbeitete Version einpflegen und die neue Version demnächst hier veröffentlichen. Schließlich steht ja noch eine Frühlingsvariante des Raffirocks an.

So abschließend ein dicker Drücker an Clara und an alle anderen, die mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Montag, 15. April 2013

MoMüMo: Burschikäppi

Zum Mützen-Montag hat Morkel heute - vielen Dank liebe Sonne - sein Burschikäppi auf.
 
 
Ich liebe diese Jungsmütze ja heiß und innig. Dies ist schon die 2. Größe.
 
 
Damit alles sitzt, wackelt und Luft hat, gibt's hinten einen Gummizug.
 
 
Der Schirm hält die piksenden Sonnenstrahlen von den Augen fern und bleibt mit Schabrackeneinlage in Form.
 
 
Den Stern im Kreis ist mit der 3-Fach-Naht meiner Nähminna appliziert. Ausfransen kam im Gebrauch von alleine und ist voll beabsichtigt.

Zum Schnitt: Ich habe ein kostenloses Schnittmuster für eine Piratenmütze abgewandelt. Das Original hatte Bindebänder im Nacken und einen Nackenschutz. Den Nackenschutz hab ich weggelassen und die Bindebänder gekürzt, bis sie hinten aufeinander treffen. Dann zusammengenäht und ein Stück Gummi zum besseren Sitz hinten befestigen.
 
Schnitt: Eigenkonstruktion, abgewandelt von hier.
Stoff: (Jeans) Buttinette
 
 

Samstag, 13. April 2013

Orientierungsprobleme

Was haben Stadtpläne von Großstädten und Schnittmusterbögen gemeinsam? Genau - man verliert schnell den Überblick. Kreuz und Quer Linien die von A nach B beziehungsweise von der Seitennaht zur mittleren Bruchkante führen sollen.


Und da Nähmamis bekanntlich meist nur abends Zeit haben, ihrem Hobby nachzugehen, heißt es auch noch Pläne lesen in Schummerlicht. Genauso als wäre man nachts unterwegs in Berlin und studiert die Karte.

Die Nähzeitschriftenindustrie will wahrscheinlich die Umwelt schonen, in dem sie möglichst viele Schnitte auf möglichst wenig Bögen packt. (Das ist zumindest die einzige Erklärung, die ich akzeptiere).

Und so heißt es fröhlich: Folge den roten Linien, die unter dem Kopierpapier auch nicht anders aussehen als die grünen oder die blauen. Mist - Ausfahrt ä Größe verpasst, wieder zurück und auf die richtige Spur. Um die Kurve - Mist - falsche Kurve genommen, wieder zurück aufs richtige Schnittteil. Nach vielen Umwegen ist man am Ziel - mit Landkarte wie mit Schnittmusterplan. Aber man hat sehr viel Zeit und Nerven verloren.

Landkarten sind ja mittlerweile durch Navis ersetzt worden. Da hätt ich eine Idee: Wie wäre es mit Schnittmuster-Navis. "Bitte biegen sie in zwei Zentimetern in den Abnäher ein." "Bitte fahren Sie etwa 30 Zentimeter auf der Seitennaht geradeaus ... noch 10 Zentimeter ... noch 5 Zentimeter" "Sie haben Ihr Ziel erreicht!"

Wär doch was, oder?

Donnerstag, 11. April 2013

Es war einmal ...

... eine Jeans, die wollte keine Hose mehr sein. Da kam die gute Nähfee und wedelte mit ihrer Nadel und RUMS, war die Jeans eine coole Damentasche ...
 
Naja zugegeben - einfach mit der Nadel wedeln reichte bei mir nicht aus, um der abgetragenen Jeans von meinem Besten eine neue Bestimmung zukommen zu lassen.
Den Schnitt für die Shopper ist nach eigenem Entwurf - ein Vorderteil, ein Rückenteil, ein Deckel, ein Seitenstreifen und ein Trageband. Quadratisch, praktisch, einfach.

Als Kontrast kommt mein Lieblingsstoff vom Schweden zum Einsatz.
 
Die abgewetzten Kanten an der Jeans habe ich gelassen.
Der auf dem Bild dunkel blitzende Jeansstoff ist eine Gesäß-Tasche, die ich von einer anderen abgetragenen Jeans fein säuberlich abgetrennt und auf das Täschchen wieder draufgenäht hab. So wird sie zur Handytasche.

Dieses gute Stück ist wirklich eins meiner Lieblinge.

Schnitt: eigener Entwurf
Stoff: Recycling (Jeans), bedruckter Stoff in schwarz (Ikea)

Mittwoch, 10. April 2013

Zehn kleine Fledermäuse ...

... flogen um die Scheu'n, der einen wurde schlecht davon. Da waren's nur noch neun.

An dieses Lied von Frederik Vahle, das momentan bei Morkel rauf und runter läuft, muss ich denken, wenn ich mein neues Nähresultat so betrachte:
 
ein Fledermausärmelpullover.
 
 
Ich habs ja nicht so mit Mustern, daher kommt er sehr schlicht daher.
 
 
Als Vorlage diente ein Lieblingspullover. Ich habe das Teil zur Hälfte gefaltet und die Umrisse aufs Papier gebracht. Der Vorteil an so einem Fledermaus-Ding ist ja - genau arbeiten muss man nicht. Liegt ja nicht figurnah an. Daher kann ich für solche Teile die Methode empfehlen.

So, jetzt flatter ich mal zu den anderen Mädels.

Montag, 8. April 2013

MoMüMo: Kippermütze

Heute zu Morkels Mützen Montag (MoMüMo) hat er seine Lieblingsmütze auf. Nicht etwa weil die so schön sitzt und die Ohren ordentlich warm hält. Nein - Morkel ist pragmatisch: Weil da ein Kipper drauf ist.

Der Schnitt ist ne Eigenkonstruktion und sehr schnell gemacht.

Allerdings ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Im Eifer des Kipperapplizierens habe ich nicht gemerkt, dass ich fleißig auf der linken Stoffseite arbeite. Als der letzte Stich getan war, hab ich's gesehen. Käse! Aber jetzt nochmal zum Nahttrenner greifen und die hunderttausend Fäden, die die Kipperlinien umrahmen auftrennen? - NEE.
Also ist bei der Mütze quasi die linke Seite die rechte. Fällt sowieso keinem auf. Vor allem nicht Morkel. Hauptsache, der Kipper ist auf der richtigen Seite.

Samstag, 6. April 2013

Wer den Wal hat ...

Für Morkel gibt's ein neues Shirt. Beim Hauptstoff fiel meine Wahl auf den Wal, der orangefarbene Rest reichte noch für die Ärmel und passt super dazu.
 
Für die Bündchen am Hals und Ärmel habe ich Rippjersey verwendet. Damit werden vor allem die Rundungen am Hals besonders gelungen.


 

Ich find ihn damit echt zum Knutschen.
 
 
Für den Halsausschnitt habe ich mich an die Anleitung von Hamburger Liebe gehalten. Ein Streifen verdeckt innen die Naht zwischen Halsbündchen und Shirtstoff. Ist zwar nur zu sehen, wenn das Shirt aus ist, sieht aber dann wahnsinnig profimäßig aus.
Allerdings werde ich den inneren Streifen beim nächsten Mal etwas schmaler nähen.
 
 
Schnittmuster: Ottobre
Stoffe: Wal-Jersey (Stoffladen), Bündchen-Jersey (Stoffoutlet), Orange_Jersey (Stoff&Stil)

Freitag, 5. April 2013

Stoffbeute

Im Nachbarort gibt's einen Stoffoutlet. Das ist Segen und Fluch zugleich. Segen, weil man dort eine große Auswahl an Stoffen zu wirklich günstigen Preisen bekommt. Fluch, weil ich dort immer mit mehr rausgehe, als ich geplant habe.

Beim letzten Ausflug ins Stoffparadies wollte ich nur Rippbündchen und Reißverschlüsse. Die Betonung liegt auf NUR!!!

Also bin ich schnurstracks auf entsprechendes Regal zugesteuert, nicht nach links gucken, nicht nach rechts gucken. Kurz gar nicht gucken, weil da die schön bedruckten Baumwollstoffe kommen.

Und dann war es passiert, ich bin vor lauter Weggucken direkt auf einen karierten Stoff geprallt. Rums: Es war um mich geschehen. Erst recht weil es zu einem Schnäppchenpreis dalag.


Mmmh? Ich wollte mir doch sowieso einen Übergangsmantel oder -jacke nähen ...

flugs waren 2,5 Meter eingesackt.

Dienstag, 2. April 2013

Ordnung im Auto

Nachdem ich beim Februar-Made for Boys dieses Utensilo fürs Auto gesehen habe, war es um mich geschehen.
Getreu dem Motto: Unser Auto muss ordentlicher werden, hab ich mir die Zeitschrift mit der Anleitung besorgt und losgelegt.

Mit der Trinkflaschentasche, dem Pipibuchbehälter und den geräumigen Taschen ist Platz für alles, was Morkel auf Reisen braucht.
Und - das Utensilo lässt sich mit allem drum und dran zusammenklappen und transportieren. So sind wir bestens gerüstet für spielzeugfreie Zonen.

Durch die Stoffauswahl passt's auch perfekt zum Autoteppich.


Und jetzt geht's damit zum Made for Boys und zum Creadienstag


Schnitt: von Il Coccolino in Patchwork Spezial 04/2011
Stoffe: Autos (Buttinette), blau und grün kariert fürs Schrägband (Stoffoutlet), gestreift (IKEA)



Montag, 1. April 2013

MOMÜMO: Wintermütze

Heute öffne ich mal eine kleine neue Reihe auf diesem Blog:
 

Morkels Mützen-Montag


Aus gegebenem Anlass - *heul* - ist es eine Wintermütze.

Der dunkelblaue Teil war meine erste Mütze für Morkelchen und ist ein wahres 5-Minuten-Nähwunder.

Dafür habe ich ein Rechteck aus Fleece genommen - in der Breite Mokels Kopfumfang, in der Höhe etwa die Hälfte. Das ganze zum Ring schließen. Dann habe ich oberhalb ein kleines Stück abgeteilt und einen Fleecestreifen drumgebunden. Dann den oberen kleinen Teil einschneiden und er wird zur Fransenbommel.

Zur Veranschaulichung hier mal ne Schrittfolgezeichnung.

Nun wurde Morkel größer und irgendwann guckten die Ohren unten aus der Mütze raus - geht ja nicht. Also hab ich noch ein Stück Fleece (hellblau) drangenäht.

Zum Aufpeppen schnell ein Leuchtbärchen draufbügeln ... hätt ich lieber lassen sollen! Denn im folgenden Bild seht ihr, dass sich (Kunst)Fleece und heiße Bügeleisen nicht unbedingt sehr mögen. Das Blau hat eine abgeschmolzene Stelle.


Schnitt: Eigenkonstruktion
Stoffe: Stoffoutlet

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