Dienstag, 21. Oktober 2014

Raffi und seine Freunde - Zauberhafter Herbstraffi

Es ist derzeit etwas ruhig hier und wird - leider - noch eine Weile so bleiben. Ich laufe momentan gesundheitsbedingt auf Schongang.

Doch ich musste euch unbedingt einen neuen Raffi zeigen, den Mareike für ihre Nichte genäht hat.

Ist der zuckersüß geworden. Oder was?!

Und eine gute Inspiration. Denn die Raffi-Anleitung kann man auch auf Kinder übertragen. Die einzige Hürde ist ja nur das Maßnehmen. Die kleinen Zwerge halten nicht still. Aber letztlich braucht ihr ja nur Bauch/Hüftumfang und Länge. Die Raffung positioniert ihr so, dass sie etwa über dem Bein liegt.Und schon sind die besten Voraussetzungen geschaffen für den Raffi-Mutter-Tochter-Look.
Falls ihr's ausprobiert: Ich freue mich auf euer Feedback.



Montag, 6. Oktober 2014

Herbst mit neuem Lieblingsshirt

Ich weiß ja nicht wie es euch geht - ich liiiebe den Herbst. Bunte Blätter, Kastaniensammeln, der Geruch der Natur - herrlich. Zumindest, wenn es wie momentan ein golden, sonniger ist.
Apropos Kastaniensammeln - daran hab ich die schönsten Kindheitserinnerungen. Bisher dachte ich ja unser Wohnort macht seinem Namen alle Ehre. Eichen wohin das Auge reicht. Doch Kastanienmännchen heißen nunmal Kastanienmänchen, weil man fast immer Kastanien braucht. Doch beim letzten Waldspaziergang - Kastanienbäume jippie. Und die waren noch nicht von suchwütigen Knirpsen abgegrast.


... so kommt's dass wir ein paar neue Bewohner in unserem Haus begrüßen dürfen.

Wo wir gleich beim neuen "Bewohner" sind, der ist gerade in Morkels Kleiderschrank eingezogen und wurde zum Waldspaziergang gleich ausgeführt.





Als ich diese Art Shirt bei O' Malley gesehen hatte, war ich sofort verliebt. Also einen Basisshirt-Schnitt aus einer Ottobre abgewandelt und fertig. Morkel möchte sein neues "Lieblingsshirt" gar nicht mehr ausziehen und hat jetzt ein Flugzeugshirt bei mir in Auftrag gegeben. Kann er haben.

Linkparty: made4boys

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Verflixt und zugewickelt

Beim Kurze-Hosen-Post konntet ihr ja schon einen Blick auf meine Wickelteil erhaschen. Hier ist es nun in seiner vollen Schönheit.





Ich mag das Wickelteil eigentlich ganz gerne. Nachteil: So wie sich's aufwickelt, wickelt sich's auch mal schnell ab, wenn man sich vorbeugt. Ne kleine Brosche wirkt hier aber Wunder.


Die Vorlage stammt aus der Ottobre 2012. Und ich hab mich sofort verguckt. Da ich das Wickelteil sofort nachnähen wollte, musste Jersey herhalten - der war grad griffbereit. Aber es soll unbedingt noch ein Strickteilchen folgen - naja, zumindest dann, wenn alle anderen Projekte auf meiner Liste abgearbeitet sind.

Linkparty: rums

Sonntag, 21. September 2014

Bastelsonntag

Heute regnet es Bindfäden. Was gibt's da schöneres als einen Bastelsonntag (zumindest Bastelvormittag, denn für meine Männer ist heute Nachmittag wieder Formel 1 angesagt - woot woot).



Steckperlen - da werden echt Kindheitserinnerungen wach.


Damals haben wir die kleinen Plastikringe in Creme-Deckeln angeordnet. Gott, war das eine fummelige Arbeit, denn die kleinen Biester wollten nie dort bleiben, wo sie hin sollten. Ein ganz schönes Geduldsspiel.


Heutzutage gibt es dafür ja Schablonen, die alles an Ort und Stelle rücken, bis Mami am Ende mit dem Bügeleisen bewaffnet zur Bügelperlenvereinigung schreitet.

Und was ist das praktische an solch einem Bügelperlenvormittag? Nicht nur, dass Feinmotorik und Geduld geschult werden. Wir haben auch wieder Nachschub für unsere Weihnachtsgeschenkekiste, die für die lieben Verwandten und Freunde momentan kräftig befüllt wird. (Kennt ihr das auch, kaum holen die Supermärkte die Lebkuchen raus, kommt Panik auf - Ach herje, bald ist Weihnachten!)

Was schon drin ist in unserer Weihnachtsgeschenkekiste darf ich hier natürlich nicht verraten, denn der Feind Freund liest mit.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen noch einen schönen, kreativen Sonntag.

Donnerstag, 4. September 2014

Shorts nach Plan

Bevor uns ganz die Herbstkühle packt, streife ich schnell meine Shorts über – nach einem Schnitt aus der Burda 10/2010 und ganz genau nach Plan.


Anleitungen sind ein Graus! Egal ob Video- und neuzeitlich DVD-Player (Oder ist der auch schon wieder nicht mehr aktuell?) oder eben Nähanleitungen – ganz eindeutig deutsche Schriftzeichen aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich lese chinesisch. Denn ich verstehe nur "Hähnchen Süß-Sauer". (Ist halt meist für Leutchen geschrieben, die das Nähen mit sämtlichen Begrifflichkeiten in einem Kurs gelernt haben. Also nix für Autodidakten wie meiner einer.) 1 x Lesen reicht nicht! Dann lieber: '"Learning by doing". Haut auch hin – naja, nicht immer aber immer öfter.
Diese Hose hatte ich schon mal nach dem "Learning by doing Prinzip" genäht und war nicht so wirklich zufrieden.


Besonders die vorgesehenen Paspeltaschen am Popöchen und der verdeckte Reißverschluss mit innen liegendem Knopf waren ganz schön kniffelig. Also schnappte ich mir die Anleitung und las sie einmal, las sie zweimal, las sie dreimal – dann fiel der Groschen "Ah, mit Untertritt meinen die das Ding mit dem Schnippel rechts das da hinter den Reißverschluss drangetüddelt wird."
Und wenn schon denn schon habe ich richtig sauber gearbeitet und die inneren Besätze und den Beinumschlag (gibt's bestimmt auch ne hübsche Fachbezeichnung für) eingefasst.


Fazit: Das Anleitungen wälzen hat sich gelohnt, aber ich brauchte fast doppelt so lange für die Fertigstellung. Da mag ich doch lieber Projekte nach dem Motto "gesehen – verstanden – genäht".

Was da übrigens so bordeaux rumhängt, stell ich euch in einem der nächsten Posts vor.

Linkparty: Rund ums Weib

Freitag, 29. August 2014

Eine Tasche namens Lucy ...

... oder die Geschichte, warum man manchen Dingen einen Namen geben muss.

Wenn Frau Ollewetter Filme guckt, dann ist sie immer mitten im Geschehen. Nach "The Avengers" hatte ich den inneren Wunsch, mich die Motorhaube eines Autos abzurollen. Wenn "ET" nach Hause fliegt heule ich mir fast die Augen aus und nach "Herr der Ringe" sollten mir die fiesen Orks bloß nicht dumm kommen ... kurz gesagt, ich schaue Filme nicht, ich lebe sie - zumindest, wenn sie gut sind. Alles andere wäre Energieverschwendung.
Beim gestrigen Kinoabend war da wieder so einer: "Lucy" von Luc Besson. Kurz umrissen geht's um ein Mädel, die ihre Gehirnleistung kontinuierlich steigert, weil sie einer neuartigen Droge ausgesetzt war. Plötzlich nimmt sie alles mit einer extremen Intensität wahr, kann Menschen und Materie beeinflussen und so weiter. Klingt erstmal nicht unbedingt nach nem Bomben Frauenfilm a la "Eat Pray Love", der hier bei mir übrigens ganz oben auf der Lieblingsfilm-Liste steht. Wenn ich den sehe, sehne ich mich übrigens total nach italienischem Essen, das ich dann genüsslich auf der Piazza verspeise.
Aber ich schweife ab - hier geht's nicht um Pizza auf der Piazza, hier geht's um "Lucy".
Muss gleich vorneweg sagen, mein Bester fand ihn total hohl. "Voller Logiklöcher" (tsts - ist "Transformers" logisch? mmmh), "Wenn man Materie aufgrund höherer Gehirnkapazität steigern könnte, wüsste ich das!" Da geb ich meinem Besten recht, logisch betrachtet ist dieser Film ab und an unlogisch. Aber optisch und akustisch versetzte mich "Lucy" in einen wahren Rausch.
Als die Vorstellung zu Ende war, bin ich - randvoll mit all den Eindrücken - also quasi hinausschwebt inklusive gesteigerter Wahrnehmung. Und da machte es plötzlich 

"Waaamm". 

Und ich sah im Schaufenster eines - wie ich es nenne - Schnökerladens, die leibhaftige Erfüllung meiner Taschenträume.Türkis, Riesig und Reduziert - schöne Grüße an Carrie Bradshaw. Was hab ich da auf der Straße rumgekreischt, inklusive glasiger Augen und breitem Grinsen. Ohne den Film wäre die Reaktion auf meine Neuentdeckung sicherlich n bisschen dezenter ausgefallen. 


Aber die musste ich haben - unbedingt. Am nächsten Tag also: mein Bester "Schatz, ich geh joggen", Frau Ollewetter "Schatz, ich geh Tasche kaufen".

Es sei kurz erwähnt, ich habe keinen ausgeprägten Taschen- oder Schuhtick. Kein Shopaholic, kein Textiljäger und -sammler. Es sollen hier auch nicht irgendwelche Klischees bedient werden. Aber es gibt manchmal Dinge zwischen Himmel und Erde, die Frau (Ollewetter) unbedingt braucht.

Und wie heißt mein türkiser Armschmeichler ab jetzt?
 "Lucy" natürlich!
Nicht, dass ihr mich noch für verrückt erklärt: Damit ist sie das Einzige, was in meinem Kleiderschrank nen Namen bekommt. Neben meinem Kuschelschal "Detlef" natürlich.


Donnerstag, 28. August 2014

Perfekt für kleine Nähausflüge

Seit langem Rums(t) es bei mir mal wieder.

In letzter Zeit haben sich neue Nähfans in meiner Umgebung aufgetan, die ich mit meiner Nähminna bereise. Für das kleine Nähkrimskrams musste bisher eine ausrangierte Parfüm-Geschenk-Box herhalten. Betonung liegt auf: Bisher!


Denn ich hab mir ein Nähutensilo genäht ... und ich liebe es. Bisschen fusselanfällig - aber ich liebe es.


... denn da ist richtig viel Platz ...


... richtig richtig viel Platz ...


... wirklich so richtig viel Platz für alles, was Nähfrau so dabei haben sollte, wenn sie mit ihrer Nähminna ausgeht.


Unglaublich, was ich mittlerweile alles zum Nähen benötige.


Klarsichtfolie an den kleinen Täschchen sorgen für den nötigen Überblick. Sie sind übrigens mit Klett ablösbar.

Und gleich heute mach ich mich mit meinem Nähutensilo, netten Stöffchen und der Nähminna zur nächsten Nähbegeisterten auf - zwischen Frankfurt und Darmstadt so ziemlich in der Mitte.

Sonntag, 24. August 2014

Geburtstagssause

Es war in letzter Zeit etwas ruhig hier. Und das hatte seinen Grund.

Mein kleiner Morkel ist 5 geworden. Oh man, jetzt werd ich sentimental. So groß schon. Ich weiß, jetzt werden mich alle Mamis unter euch auslachen, die ältere Kinder haben. Oder geht's euch ähnlich? Die Zeit rast so schnell dahin. Vor allem dann, wenn man sie mit schönen Momenten füllt. Und das haben wir getan. Hier ein klitzekleiner Eindruck, der vergangenen Tage.


Ausflug mit den Nähpiratinnen Sannimade  und KatziQ samt kleinen Bagaluten ins Darmstädter Vivarium


Dekoration gebastelt (einfach Tonpapierschnippsel durch die Nähmaschine jagen, fertig ist die bunte Girlande)


Tonpapiertüten zusammengeklebt und mit Popcorn gefüllt. Kam übrigens mega an beim Kindergeburtstag.


für Lecker-Schmecker-Riesen-Milchbrezel die Rührmaschine angeschmissen (letztes Jahr hab ich dafür noch den Handmixer genommen, der nach der Hälfte der Arbeit schließlich ordentlich durchschmorte)


ein Dosen-Wurf-Spiel genäht für die Kindergeburtstags-Rasselbande, das ich dann völlig vergessen habe


ein Geburtstagskuchen zusammengerührt, von dem Morkel nur die Smarties runtergegessen hat


eine Forschertasche für Morkel aus der Nähmaschine hüpfen lassen (inklusive Equipment für die nächste Entdeckertour) ...

... und zwischendrin ganz viel lieben Besuch von ganz lieben Menschen, viel gefeiert und schöne Momente gesammelt.

War natürlich nicht alles, auch nähtechnisch hat sich bei mir so einiges getan. Was genau, erfahrt ihr  in den nächsten Tagen auf diesem Kanal.

Montag, 18. August 2014

Es darf gerafft werden

Hallo Ihr Lieben,
nur eine kurze Meldung aus meiner Wuselwoche:
Mein Raffischnitt ist wieder online (klick rechts auf die Leiste). Und darf fleißig nachgenäht werden. Eins nur noch: Der Schnitt ist ausschließlich für private Hobbyschneider gedacht.

Also viel Spaß wünsch ich euch. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse.

Nächste Woche gibts hier wieder mehr zu lesen.

Fühlt euch ferngedrückt.

Eure Frau Ollewetter

Mittwoch, 6. August 2014

Urlaub - Ein Rückblick

Ich laufe jetzt wieder auf dem Normalmodus und bin euch noch ein paar Urlaubseindrücke schuldig. Diesmal gings wieder an die Ostsee - hach, ist das ein schönes Fleckchen. Ziel unserer Reise - der Schönberger Stand. Wirklich ganz zauberhaft da.


Und ein prima Ort um Schiffe zu beobachten.


Und da gabs so bomben-geniales Softeis. Mein Bester und Morkel sind ständig mit ner Eistüte in der Hand rumgerannt. Dänisches Softeis - mmmmh.


Und mit im Gepäck: eine Legionärskappe nach dem Schnittmuster von Funfabric.


Nur statt den Bindebändern habe ich einen Gummizug eingenäht. Fand ich praktischer. Glücklicherweise hat Morkel seine Kappe gleich akzeptiert. Ein Bjarne-Hemd, dass ich aus dem gleichen Stoff genäht hatte, wurde kategorisch abgelehnt. Grrr! Naja, hätte ich wissen sollen. Morkel ist ein T-Shirt-Typ

Und für Frau Ollewetter gab es auch was. In einer kleinen Töpferei habe ich mich dermaßen zusammenreißen müssen. Hätte am liebsten den Laden leer gekauft. Ich nehme mir ja immer ein keramisches Andenken aus dem Urlaub mit - in diesem Jahr waren es 4 *hüstel*. Letztes Jahr habe ich mir die Hacken nach was Schnuckeligem abgesucht und letztlich in einem Ostseeladen gefrustet ein paar Fischschalen - Made in Köln - mitgenommen.


Und in den Seegrassalat hätte ich mich reinsetzen können. Ich habe hier mittlerweile auch schon eine Portion gegessen - war nicht das selbe.


Und schöne Tücher gab es da.


Und süße Strandkorb-Nachrichten ...


Und spannende Bootbauereien ...

Und und und - kurz und gut - ein wirklich traumhafter Ostseeurlaub

Dienstag, 5. August 2014

Vorteile eines Bloggerlebens

Es war jetzt einige Tage hier etwas ruhig. Versteht ihr sicher. Aber ich bin guter Dinge. Zugegebenermaßen hat mich die Mail bissi erschreckt. Aber eure lieben Kommentare waren der Knaller.

Das ist der Vorteil am Bloggen: Liebe Menschen, die man gar nicht kennt, können einem so viel Mut machen.

Lieben lieben Dank an meine Nähfamilie da draußen!

Gute Nachricht gleich vorneweg: MEINEN Raffirock-Schnitt werde ich auch wieder online stellen. *Jippie* Ich hab mich ausführlich informiert. In erster Linie kommen zwei Gesetzmäßigkeiten zum Tragen "Geschmacksmusterschutz" und "Urheberrecht". Urheberrecht greift nicht, da die Anleitung definitiv von mir ist - ich habe weder fremde Fotos verwendet, noch irgendwelche geschützten Textpassagen integriert. Der Geschmacksmusterschutz greift nur bei absoluten Neuheiten. Da in der Mode, alles irgendwie schon einmal da gewesen ist, ist eine Geschmacksmusterschutzverletzung kaum zu beweisen. Die meisten Chancen hat noch Haute Couture, die dann als Kunstwerk angesehen werden kann.

Diese Argumente habe ich dem guten Herrn geschrieben - mit dem Zusatz, dass ich seinem Vorwurf widerspreche. Von da an war Funkstille. Ich habe mittlerweile den Eindruck, das war ne Aktion nach dem Motto "Versuchen wir's mal". Den Sinn der Aktion hab ich aber immer noch nicht verstanden.

Übrigens: Die Themen "Urheberrecht" und "Geschmacksmusterschutz" werden von Anwälten auf einem Online-Shop-Portal, über den der gute Herr SEINE Röcke vertreibt, genau beschrieben. Hätte er da vorher mal nachgeschaut, hätte er mir ein paar unschöne Tage erspart. Und hätte er mal n bisschen gegoogelt - was ich nach der Mail mal getan habe - hätte er gesehen, dass auch er nicht "Vater des Gedankens" war.

Also, ich hab das Recht auf meiner Seite und den Raffirock-Schnitt demnächst auf dieser Seite. (Ein paar Tage brauch ich allerdings noch, hab momentan viele kleine Baustellen, um die ich mich kümmere. Nix Fieses aber fies Zeitintensives.)


Fühlt euch ganz fest gedrückt,

eure Frau Ollewetter




Montag, 14. Juli 2014

Nachteile eines Bloggerlebens

Ich bin von meiner Wolke, auf der ich wegen eurer wunderbar schönen Raffirock-Versionen friedlich saß, abgestürzt. Oder besser gesagt: runtergeschossen worden.
Denn mir flatterte heute eine E-Mail eines Online-Händlers ins Haus. Darin wurde ich direkt bezichtigt, den Entwurf unerlaubterweise kopiert zu haben, inkl. Unterlassung und Anwaltsdrohung.

Dazu zunächst eines:

Ich habe den Schnitt nicht kopiert, sondern wirklich und wahrhaftig selbst erstellt! Nach eigener Idee, die mir im Hirn rumspukte!

Deshalb dachte ich mir auch nix böses dabei, den Raffischnitt mit euch zu teilen, völlig kostenlos und uneigennützig.

Das ich trotzdem solch ein Schreiben bekommen würde, hätte ich im Leben nicht gedacht. Zumal ich es vermeide, urheberrechtlich kritisches Material zu verwenden, beispielsweise fremde Bilder zu posten oder Texte und eben auch Schnittmuster zu kopieren.

Ganz ehrlich: Ein Rockschnitt ist wohl einer der simpelsten Schnitte, den es gibt. Eine kleine Raffinesse unterscheidet ein Modell vom anderen. Das da zwei Personen an unterschiedlichen Orten auf die fast gleiche Idee kommen, ist bestimmt nicht selten. Knifflig wird's, wenn die andere Seite ein Unternehmen ist, dann bekommt man besagtes Schreiben.

Versteht mich nicht falsch. Natürlich finde ich es nicht richtig, wenn Schnittmuster, die mit viel Liebe und Mühe - ob von Einzelpersonen oder Unternehmen - erstellt und verkauft werden, einfach abgekupfert und dann weiter vertrieben werden. Genauso wenig gefällt mir auf der anderen Seite, wenn Beiträge von Bloggern, die uneigennützig veröffentlicht werden, von "cleveren" Unternehmen zur eigenen Profitmacherei kopiert werden.

Ich habe den rein privaten Ollewetter-Blog ins Leben gerufen, damit ich meine Kreativität mit Nähbegeisterten deutschland- oder weltweit teilen kann. Über mein kleines Nähreich hinaus. Außerdem stöbere ich wahnsinnig gern in Blogs mit der gleichen Ausrichtung und lass mich von der Kreativität dort anstecken. Quasi ein gegenseitiges Inspirieren. Wenn ich meiner Nähfreundin im eigenen Nähzimmer meinen Schnitt gebe, ist das kein Problem. Teile ich ihn im Internet-Nähzimmer mit vielen anderen, gibt's schon mehr zu beachten.
Richtig schwierig wird's, wenn die Wirtschaft mitmischt. Nicht umsonst verdienen sich die Anwälte momentan in punkto Internet-Urheberrechte eine goldene Nase. Sicher nicht in jedem Fall unbegründet, dass will ich gar nicht bestreiten. Aber was ist mit denen, die nichts böses im Schilde führen? Die wandern automatisch in den gleichen Topf mit den Internetkriminellen.

Ganz ehrlich: Ich habe einen sehr starkes Rechtsbewusstsein. Und wisst ihr, was mich am meisten an der Mail geärgert hat! Dass dort sofort vorausgesetzt wurde, dass ich den Schnitt geklaut - Verzeihung unerlaubt kopiert - haben soll. Auf der anderen Seite aber kein Beleg beigefügt war, um diese Anschuldigung auch zu dokumentieren. (Das Unternehmen vertreibt Röcke, keine Schnitte. Auch auf der Internetseite habe ich zunächst nichts gefunden, was meinem Raffi ähnlich sieht. Und Zugang zu den Originalschnitten hatte ich selbstverständlich auch nicht).

Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass ich nichts Falsches getan habe und mich rechtlich auf der richtigen Seite bewege. Trotzdem nehme ich die Anleitung vorerst offline, bis die Sache geklärt ist.

Ich würde mich freuen, wenn die Blogger unter euch, eure Meinung zu dem Thema mit mir und den restlichen Lesern teilt. Wie seht ihr das? Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Alles Liebe

eure Dani (alias Frau Ollewetter)

Sonntag, 13. Juli 2014

Raffirock und seine Freunde - Part XI

Und weiter geht's, ein neuer Raffi:

image

Die supersüße, verspielte Variante von Annika von Belilifa-Design hat es mir ja auch angetan. Da kommt der Sommer - würde ich sagen.

Vielen lieben Dank, liebe Annika, fürs Zeigen.

Samstag, 12. Juli 2014

Raffirock und seine Freunde - Part X

Neuer Tag, neuer Raffi:



Und was für einer ... Claudia von Prinzessinholala hat eine traumhaft schöne Variante genäht. Ich bin ganz hin und weg von den Stoffen und den Materialien. So eine Version muss ich uuunnnbeeediiingt auch haben!

Einfach nur n Traum!

Vielen Lieben Dank, Claudia, fürs Zeigen.


Freitag, 11. Juli 2014

Raffirock und seine Freunde - Part IX

Ich habs gestern angekündigt: Heute kommt eine neue Raffiversion.


Diesmal hat Anja von Monsterzwerge eine ganz süße Mustermix-Variante genäht.

HAMMMEER!

Ein wunderschöner Rock, der aufs Ausführen warten. Ganz lieben Dank fürs Zeigen, Anja,

Es geht Schlag auf Schlag: Morgen ist der nächste Raffi an der Reihe.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Raffirock und seine Freunde - Part VIII

Ich komme aus dem Staunen nicht heraus! Mein Raffirock ist ja Teil des "Sommer Freebook Sew Along". Und ich kippe fast aus den Latschen. So viele neue wunderschöne Raffis sind entstanden. Und die will ich euch nicht vorenthalten.
Auch wenn ich noch im selbst verordneten Kreativurlaub bin:

Die geilen Teile müsst ihr sehen!!!


Den Anfang macht Leela in ihre Lila-Laune-Variante. Wer sagt, dass man Röcke nur bei Super-Sonnenschein tragen kann. Weit gefehlt. Und in Kombi mit Gummistiefeln finde ich das ganze so GEEENIAAAAL!

Vielen Dank, liebe Leela, fürs Nachnähen und Zeigen.

So - und weil es so schön ist, stelle ich morgen den nächsten Raffi vor.

Ich verzieh mich jetzt wieder auf meine Wolke 7 auf der ich schon seit einigen Tagen hocke und die wundervollen Raffivarianten bestaune.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Sew Along mit Raffirock

Halli hallo, ich melde mich kurz aus meinem Urlaubsdomizil, um euch etwas tolles mitzuteilen:

Mein Raffirock ist Teil des "Sommer Freebook Sew Along".

Als ich die Nachricht von Katta mitten in der Nacht in meinem Post-Eingangsfach las, bin ich wie wild auf dem Bettchen gehüpft.

Ich bin sehr gespannt, welche Raffirock-Variationen entstehen.

Wenn jemand mitmachen möchte, hier der Link:


Ein ganz dicker Drücker von Näherin zu Näherin geht an Katta, Clara fürs Vorschlagen und alle anderen Berlinäherinnen.

So, jetzt verabschiede ich mich aber wieder auf meine Resturlaub-Relaxliege und träume und plane ganz viele neue Kreativprojekte.

Mittwoch, 18. Juni 2014

All my bags are packed ...

So meine Lieben, wir brechen auf in den Sommerurlaub. Daher wirds an dieser Stelle in der nächsten Zeit etwas ruhiger.


Und die Sternchenhose aus den letzten Jahr passt noch. Jipppiee!!! Also darf sie mit.

Nach unserer Reise melde ich mich mit - wie ich hoffe - einem großen Koffer an neuen Ideen zurück.

Dienstag, 10. Juni 2014

Mal so richtig MÄDCHEN

Für kleine Jungs zu nähen schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten an der ein oder anderen Stelle sehr ein. Jetzt konnte ich mich mal so richtig austoben. Eine liebe Kollegin fragte an, ob ich ihr ein Geburtstagsgeschenk für ihre Nichte nähen könnte. "Sie ist so ein richtiges Mädchen."
Also hab ich aus meinem Stoff-Fundus was rausgekramt, was MÄDCHEN schreit und ließ zuerst meine grauen Gehirnzellen und dann meine Nähminna arbeiten.
Entstanden ist ein Malmäppchen. Und ich muss sagen. Ich liebe es. Auch wenn ich zugegeben eher ein Astrid-Lindgren-Mädchen als ein Prinzessin-Lillifee-Mädchen bin.


Der Rosa-Stoff schlummert doch sage und schreibe schon sechs Jahre in meinem Regal. Jetzt hat er seinen großen Auftritt - zusammen mit Jeans und einer kunterbunten Pilzwiese.


Die Rückseite - auf diesem Bild mit ziemlich misslungenen Farbtönen trotz oder gerade wegen der Bildbearbeitung. Als Verstärkung dient Schabrackeneinlage - eine ganz schöne Herausforderung, die durch ne kleine Wendeöffnung zu schieben. Das kann ich euch sagen.


Das Vögelchen ist mit Karabiner befestigt.


Das Täschen ist personalisiert (herrje, ich hoffe, ich hab den Namen richtig verstanden. Sonst war alles umsonst)


Hier das gute Stück von innen mit vielen Fächern zum Verstauen von kleinem und großem kreativen Schnickschnack.


Damit sich die Stifte nicht selbstständig machen, gibt's ne Klappe.

Nun bin ich ganz schön aufgeregt. Wie wird wohl mein allererstes so richtiges Mädchen-Projekt ankommen?

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