Sonntag, 21. September 2014

Bastelsonntag

Heute regnet es Bindfäden. Was gibt's da schöneres als einen Bastelsonntag (zumindest Bastelvormittag, denn für meine Männer ist heute Nachmittag wieder Formel 1 angesagt - woot woot).



Steckperlen - da werden echt Kindheitserinnerungen wach.


Damals haben wir die kleinen Plastikringe in Creme-Deckeln angeordnet. Gott, war das eine fummelige Arbeit, denn die kleinen Biester wollten nie dort bleiben, wo sie hin sollten. Ein ganz schönes Geduldsspiel.


Heutzutage gibt es dafür ja Schablonen, die alles an Ort und Stelle rücken, bis Mami am Ende mit dem Bügeleisen bewaffnet zur Bügelperlenvereinigung schreitet.

Und was ist das praktische an solch einem Bügelperlenvormittag? Nicht nur, dass Feinmotorik und Geduld geschult werden. Wir haben auch wieder Nachschub für unsere Weihnachtsgeschenkekiste, die für die lieben Verwandten und Freunde momentan kräftig befüllt wird. (Kennt ihr das auch, kaum holen die Supermärkte die Lebkuchen raus, kommt Panik auf - Ach herje, bald ist Weihnachten!)

Was schon drin ist in unserer Weihnachtsgeschenkekiste darf ich hier natürlich nicht verraten, denn der Feind Freund liest mit.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen noch einen schönen, kreativen Sonntag.

Donnerstag, 4. September 2014

Shorts nach Plan

Bevor uns ganz die Herbstkühle packt, streife ich schnell meine Shorts über – nach einem Schnitt aus der Burda 10/2010 und ganz genau nach Plan.


Anleitungen sind ein Graus! Egal ob Video- und neuzeitlich DVD-Player (Oder ist der auch schon wieder nicht mehr aktuell?) oder eben Nähanleitungen – ganz eindeutig deutsche Schriftzeichen aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich lese chinesisch. Denn ich verstehe nur "Hähnchen Süß-Sauer". (Ist halt meist für Leutchen geschrieben, die das Nähen mit sämtlichen Begrifflichkeiten in einem Kurs gelernt haben. Also nix für Autodidakten wie meiner einer.) 1 x Lesen reicht nicht! Dann lieber: '"Learning by doing". Haut auch hin – naja, nicht immer aber immer öfter.
Diese Hose hatte ich schon mal nach dem "Learning by doing Prinzip" genäht und war nicht so wirklich zufrieden.


Besonders die vorgesehenen Paspeltaschen am Popöchen und der verdeckte Reißverschluss mit innen liegendem Knopf waren ganz schön kniffelig. Also schnappte ich mir die Anleitung und las sie einmal, las sie zweimal, las sie dreimal – dann fiel der Groschen "Ah, mit Untertritt meinen die das Ding mit dem Schnippel rechts das da hinter den Reißverschluss drangetüddelt wird."
Und wenn schon denn schon habe ich richtig sauber gearbeitet und die inneren Besätze und den Beinumschlag (gibt's bestimmt auch ne hübsche Fachbezeichnung für) eingefasst.


Fazit: Das Anleitungen wälzen hat sich gelohnt, aber ich brauchte fast doppelt so lange für die Fertigstellung. Da mag ich doch lieber Projekte nach dem Motto "gesehen – verstanden – genäht".

Was da übrigens so bordeaux rumhängt, stell ich euch in einem der nächsten Posts vor.

Linkparty: Rund ums Weib

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